Geschichte

Vom frühen Markt bis heute

Pleinting ist seit Jahrhunderten ein Ort der Begegnung. Seine Geschichte reicht von frühen Schenkungen über die Marktzeit bis zur Eingemeindung nach Vilshofen an der Donau.

Historisches Ensemble an der Hauptstraße von Pleinting
748erste Erwähnung

Güterschenkungen an das Kloster Mondsee

1247als Markt belegt

Pleinting wird ortenburgischer Markt

1897St. Stephan

Baubeginn der heutigen Pfarrkirche

1978Ortsteil von Vilshofen

Eingemeindung im Zuge der Gebietsreform

Zeitleiste

Marktleben, Kirchen und Wandel

Die wichtigsten Stationen helfen dabei, Orte und Geschichten in Pleinting zeitlich einzuordnen.

  1. um 748

    Frühe Spuren

    Pleinting erscheint in herzoglichen Güterschenkungen an das altbairische Kloster Mondsee.

  2. 1050

    Kirchlicher Ursprung

    Nach historischer Überlieferung entsteht die erste Pfarrkirche. Ihr Chor lebt als Friedhofskapelle fort.

  3. 1247

    Marktzeit

    Pleinting wird als ortenburgischer Markt bezeichnet und entwickelt sich zum Marktflecken an der Donau.

  4. 1404

    St. Nikolaus

    Die Marktkapelle entsteht, wird später Pfarrkirche und dient heute als Alte Kirche dem Kulturleben.

  5. 1897 bis 1900

    Neue Pfarrkirche

    Nach Plänen von Johann Baptist Schott entsteht die heutige neubarocke Pfarrkirche St. Stephan.

  6. 1978

    Teil von Vilshofen

    Der selbstständige Markt Pleinting wird nach Vilshofen an der Donau eingemeindet.

Einordnung

Was bis heute sichtbar bleibt

Alter Markt

Marktrechte, die langgezogene Hauptstraße und prägende Baudenkmäler erzählen vom früheren Rang des Ortes.

Kulturort

Die Alte Kirche St. Nikolaus ist heute ein Raum für Konzerte, Ausstellungen und Begegnung.

Gemeinschaft

Feuerwehr, Kulturkreis, Chöre, Theater und Gartenbauverein tragen ein lebendiges Ortsleben.